Die 'Tautologie' der Fitness
Sub-FAQ
Evolution und Philosophie
John Wilkins führt philosophische Einwände und Missverständnisse über die Evolutionstheorie ein, einschließlich Wissenschaft, Arten, Reduktionismus, Teleologie, Naturalismus, Ethik und Metaphysik.
Fragen in dieser Reihe
Die Natur der Wissenschaft
Vorhersagen und Erklärungen
Das 'Artenproblem'
Reduktionismus und Biologie
Die Leiter des Fortschritts versus der Busch der Evolution] Gibt es ein Ziel der Evolution? [Teleologie in der Biologie
Ausschluss übernatürlicher Erklärungen
Sozialer Darwinismus
Weltanschauungen und Wissenschaft
Evolution und Philosophie haben eine Beziehung, die so alt ist wie die Idee der Evolution selbst. Dies liegt zum Teil daran, dass sich Wissenschaft und Philosophie erst etwa zur Zeit, als evolutionäre Theorien erstmals vorgeschlagen wurden, trennten, aber auch daran, dass – insbesondere im darwinistischen Kontext – der Evolution viele geliebte philosophische Lehren entgegengesetzt wurden.
Die ersten Hauptkritiken an der Evolution basierten auf der Idee, dass Arten ewige Typen seien und somit per Definition nicht verändern könnten. Kürzlichere Kritikpunkte stützen sich auf die Natur der Wissenschaft selbst, nämlich dass die Evolution die Standards echter Wissenschaft nicht erfülle; Ansichten, die bereits zur Zeit Darwins und davor geäußert wurden. Um diese Kritikpunkte zu verstehen, müssen wir die Wissenschaftsphilosophie in einigen Details verstehen.
Viele andere Themen philosophischer Debatte wurden aufgeworfen und werden hier kurz besprochen: Reduktionismus, Fortschritt und Richtungsbestimmtheit, Teleologie, Naturalismus und evolutionäre Ethik. Nicht alle davon stehen im Zusammenhang mit Kreationismus, aber alle gelten für antievolutionäre Argumente von Personen, die aus einer geisteswissenschaftlichen Perspektive arbeiten. Schließlich wurde die Ansicht vertreten, sogar von Philosophen wie Popper, die die evolutionäre Theorie bewundern und annehmen, dass es sich bei ihr um eine Tautologie und metaphysisch statt wissenschaftlich handelt.
Mein Fazit ist, dass Evolution, insbesondere die modernen Theorien, Wissenschaft in ihrer besten Form darstellt, und wenn Evolution und die Natur der Wissenschaft realistisch betrachtet werden, fehlt der Evolution aus philosophischer Sicht nichts. Dieser Aufsatz wird sich mit diesen philosophischen Fragen und Missverständnissen über die Evolution befassen:
Ich entschuldige mich für den wortreichen und stark referenzierenden Charakter dieses Aufsatzes, aber das Feld ist komplex und tiefgründig, und diejenigen, die die Fragen verstehen möchten, sollten sich auf einige Lektüre vorbereiten. Dennoch habe ich versucht, die Hauptfragen zusammenzufassen. Die Referenzen bieten für diejenigen, die das Thema gerade erst betreten, einen Ausgangspunkt.