Behauptung CA005.1:

Charles Darwin war selbst ein Rassist, bezog sich beispielsweise auf einheimische Afrikaner und Australier als „Wilden“.

Quelle:

Humber, Paul G. 1987. Der Aufstieg des Rassismus. Impact 164, http://www.icr.org/index.php?module=articles&action=view&ID=268
Weston-Broome, Sharon. 2001. Louisiana House Concurrent Resolution no. 74: Civil Rights: Provides relative to racism and education about racism. HLS 01-2652 ORIGINAL.

Antwort:

  1. Fast alle Engländer in Darwins Zeit betrachteten Schwarze als kulturell und intellektuell den Europäern unterlegen. Einige Männer dieser Zeit (wie Louis Agassiz, ein entschiedener Kreationist) gingen so weit zu behaupten, sie seien eine andere Art. Charles Darwin war ein Produkt seiner Zeit und zweifellos nicht-europäer als unterlegen in gewisser Hinsicht angesehen, aber er war weit liberaler als die meisten: Er lehnte die Sklaverei vehement ab (Darwin 1913, besonders Kap. 21), und er trug zur Missionsarbeit bei, um die Lage der einheimischen Feuerländer zu verbessern. Er behandelte Menschen aller Rassen mit Mitleid.

  2. Die Erwähnung von „begünstigten Rassen“ im Untertitel von Über die Entstehung der Arten bezieht sich lediglich auf Variationen innerhalb von Arten, die überleben und mehr Nachkommen hinterlassen. Es impliziert keinen Rassismus.

  3. Die Ansichten von Darwin, oder die irgendeiner Person, sind für die Tatsache der Evolution irrelevant. Die Evolution basiert auf Beweisen, nicht auf den Meinungen von Menschen.

Referenzen:

  1. Darwin, Charles. 1913. Die Reise um die Welt der H.M.S. Beagle, 11. Aufl. London, John Murray. http://pages.britishlibrary.net/charles.darwin/texts/beagle_voyage/beagle21.html

Weiterführende Studien:

Britian, Troy. n.d. Darwin on race and slavery. http://home.att.net/~troybritain/articles/darwin_on_race.htm
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erstellt 2001-4-29