Behauptung CA320:

Wissenschaftler werden unter Druck gesetzt, die etablierten Dogmen nicht herauszufordern.

Quelle:

Watchtower Bible and Tract Society. 1985. Life—How Did It Get Here? Brooklyn, NY, S. 182.

Antwort:

  1. Die von der Wissenschaft ausgeübten Drücke schwächen die Gültigkeit der Evolution -- im Gegenteil. Wissenschaftler werden eher für das Finden Neues belohnt als für die Unterstützung etablierter Prinzipien. Daher suchen sie eher nach Neuheiten und nach Ergebnissen, die etablierte Überzeugungen umkehren würden. Würde ein Wissenschaftler Beweise finden, die die Evolution widerlegen, wäre er oder sie mit weltweitem Prestige und Ruhm gesichert.

  2. Die Kreationisten unterliegen weit mehr Druck als die Wissenschaftler. Da ihre gesamte Weltanschauung durch das Finden widerlegender Beweise bedroht ist, sind sie sehr stark motiviert, dies nicht zuzugeben. Viele Kreationisten haben Eide geschworen, dass keine Beweise ihr Dogma ändern könnten (AIG n.d.). Mindestens einer gibt zu, dass er Wissenschaftler wurde, nicht um die Wahrheit zu finden, sondern um den Darwinismus zu zerstören (Wells n.d.). Die Verpflichtung gegenüber etablierten Dogmen ist ziemlich gut auf die Kreationisten beschränkt.

Referenzen:

  1. AIG. n.d. Glaubensbekenntnis. http://www.answersingenesis.org/home/area/about/faith.asp
  2. Wells, Jonathan. n.d. Darwinismus: Warum ich mich für eine zweite Doktorarbeit entschied. http://www.tparents.org/library/unification/talks/wells/darwin.htm Siehe auch: Anonym. n.d. Dr. Jonathan Wells kehrt zur UTS zurück. http://www.tparents.org/library/unification/publications/cornerst/cs970506/cst%5Fdr%2Djonathan.html

Vorherige Behauptung: CA310   |   Liste der Behauptungen   |   Nächste Behauptung: CA320.1

erstellt 2001-2-18