Behauptung CB365:
Eine Behandlung für bestimmte Rückenerkrankungen, Williams-Beugungsübungen, empfahl eine möglichst geringe Lordose. Sie basierte auf der Evolutionstheorie, speziell darauf, dass Menschen aus vierbeinigen Tieren hervorgingen und dass Rückenprobleme eine Folge unserer neuen aufrechten Haltung sind. Dieses Behandlungsprotokoll behinderte oft die Heilung und verursachte große Schmerzen. Robin McKenzies Übungen, die eine Wiederherstellung der normalen Lordose (vordere Convexität der Wirbelsäule) empfehlten, sind viel wirksamer.Quelle:
Bergman, Jerry, 2001. Rückenprobleme: wie Darwinismus Forscher irregeführte.
TJ 15(3): 79-84.
http://www.answersingenesis.org/home/area/magazines/tj/docs/v15n3_misled.asp
Antwort:
- Williams' Behandlung für Rückenschmerzen basierte nicht auf der
Evolutionstheorie. Sie basierte auf Beobachtungen normaler Menschen und
Menschen mit Rückenschmerzen. Teil seiner Begründung war, dass Menschen aus
afrikanischen und asiatischen Kulturen, die auf dem Boden saßen, weniger
Rückenschmerzen hatten als Westler mit ihren Stühlen.
Darüber hinaus empfahl Williams nicht, die Lordose ständig zu verringern, sondern nur bei posteriorer Bandscheibenvorwölbung. Es war bereits gut bekannt, dass alles, was die normale Krümmung der Wirbelsäule stört, sei es durch Erhöhung oder Verringerung, Schmerzen tendierte zu verursachen. Sogar Bergman acknowledges, die Williams-Beugungsübungen sind bei Wirbelsäulenverengungen (Spinalstenose) vorteilhaft. - Mackenzies Übungen waren wirksamer, weil sie einfach waren und keine spezielle Ausrüstung erforderten, sodass die Patientencompliance viel höher war.
Links:
Smythe, Vivienne, 2003. Re:"Rückenprobleme: wie Darwinismus Forscher irregeführte" Message-ID <6mqehv0k68te6rmbpjoobbandfabh1i5hq@4ax.com>, (17. Juli), http://www.google.com/groups?as_umsgid=6mqehv0k68te6rmbpjoobbandfabh1i5hq%404ax.comerstellt 2003-7-28, geändert 2003-9-1