Behauptung CD013.1:

Die konventionelle K-Ar-Datierungsmethode wurde auf den 1986er Dazit-Ausbruch vom neuen Lavadom am Mount St. Helens, Washington, angewendet. Das Alter des Gesteins betrug 0,35 +/- 0,05 Millionen Jahre (Mya). Die Altersbestimmungen für die einzelnen Minerale variierten von 0,34 +/- 0,06 Mya bis 2,8 +/- 0,6 Mya. Diese Altersdaten zeigen, dass die K-Ar-Methode ungültig ist.

Quelle:

Austin, Steven A., 1996. Exzessives Argon in Mineralkonzentraten vom neuen Dazit-Lavadom am Vulkan Mount St. Helens. Creation Ex Nihilo Technical Journal 10(3): 335-343. http://www.icr.org/index.php?module=research&action=index&page=researchp_sa_r01

Auswertung:

  1. Austin sandte seine Proben an ein Labor, das klar angibt, dass seine Geräte Proben jünger als zwei Millionen Jahre nicht genau messen können. Alle gemessenen Altersdaten außer einem liegen weit unter der angegebenen Genauigkeitsgrenze, sodass die auf sie angewendete Methode offensichtlich nicht anwendbar ist. Da Austin die Messmethode missbrauchte, sollte er mit ungenauen Ergebnissen rechnen, doch liegt die Schuld bei ihm, nicht bei der Methode. Ein experimenteller Fehler könnte eine Erklärung für das ältere Datum sein.

  2. Aushins Proben waren nicht homogen, wie er selbst zugab. Jegliche Xenokristalle in den Proben würden die Proben älter erscheinen lassen (da die Xenokristalle selbst alt sind). Eine K-Ar-Analyse unreiner Fraktionen der Probe, wie sie Aushins waren, ist sinnlos.

Links:

Henke, Kevin R. n.d. Junge-Erde-Kreationistisches 'Datieren' eines Mt. St. Helens Dazits: Das Scheitern von Austin und Swenson, offensichtlich alte Minerale zu erkennen. http://noanswersingenesis.org.au/mt_st_helens_dacite_kh.htm
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erstellt 2003-8-20