Behauptung CD102:

Schichten in der geologischen Säule sind manchmal nicht in der richtigen Reihenfolge. Die Mechanismen, die Geophysiker verwenden, um dies zu erklären, sind problematisch. Störungsbildung (thrust faulting) hätte große Mengen an Trümmern erzeugt, die Geologen jedoch nicht sehen; Faltenbildung würde große Kräfte erfordern, für die Geophysiker Schwierigkeiten haben, eine Erklärung zu finden.

Quelle:

Whitcomb, J. C. und H. M. Morris, 1961. The Genesis Flood. Philadelphia: Presbyterian and Reformed Publishing Co., S. 180-211.
Morris, Henry M., 1974. Scientific Creationism, Green Forest, AR: Master Books, S. 120.

Ausführung:

  1. Falten erklären die nicht in der richtigen Reihenfolge liegenden Schichten mit Sequenzen wie A-B-C-B-A. Störungen erzeugen Sequenzen wie B-C-A-B-C. Die Beweislage ist so überwältigend, dass diese Schlussfolgerungen offensichtlich sein sollten. In vielen Fällen können die Falten und Störungen leicht in Querschnitten der Schichten gesehen werden. In anderen Fällen bestätigt weitere geologische Kartierung das Vorhandensein der Falte oder Störung. Merkmale wie Rippelmarken und Risse im Schlamm zeigen, dass die Schichten ursprünglich horizontal waren.

  2. Große Kräfte sind in der Geophysik kein Problem. Erstens existieren große Kräfte. Erdbeben können viele Meilen Kruste um mehrere Fuß gleichzeitig verschieben. Zweitens wirken die Kräfte über einen langen Zeitraum. Gesteine, die bei plötzlichem Biegen brechen würden, verformen sich allmählich unter Hunderten von Millionen Jahren Hitze und ständigem Druck.

    Störungen erzeugen tatsächlich eine Schicht aus Trümmern entlang der Störungslinie. Manchmal ist diese Schicht ziemlich dünn. Es gibt keinen Grund, große Mengen an Trümmern entlang aller Störungen zu erwarten.

  3. Die geologische Säule ist in Gebieten, die nicht stark gestört wurden, niemals nicht in der richtigen Reihenfolge.

Links:

Matson, Dave E., 1994. Wie gut sind diese jungen-Erde-Argumente? http://www.talkorigins.org/faqs/hovind/howgood-gc.html#G4c
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erstellt 2003-4-12, geändert 2003-4-30