Behauptung CD410:

Ice cores are claimed to have as many as 135,000 annual layers. Yet airplanes of the Lost Squadron were buried under 263 feet of ice in forty-eight years, or about 5.5 feet per year. This contradicts the presumption that the wafer-thin layers in the ice cores could be annual layers.

Quelle:

Vardiman, Larry. 1992. Eisbohrkerne und das Alter der Erde. Impact 226 (Apr.). http://www.icr.org/index.php?module=articles&action=view&ID=355

Antwort:

  1. Eislagen werden mit unterschiedlichen Methoden gezählt (hauptsächlich sichtbare Schichten von Eisblumen, sichtbare Staubschichten und Schichten mit unterschiedlicher elektrischer Leitfähigkeit), die nichts mit der Dicke zu tun haben. Diese Methoden stützen sich gegenseitig und stimmen mit unabhängig bestimmten Daten überein (Seely 2003).

  2. Die Flugzeuge landeten in der Nähe der Küste Grönlands, wo die Schneeanhäufung rapide ist, etwa 2 m pro Jahr. Unter Berücksichtigung einer gewissen Verdichtung aufgrund des Gewichts des Schnees erklärt dies die Tiefe des Schnees, unter dem sie begraben sind. Die Flugzeuge befinden sich zudem auf einem aktiven Gletscher und haben sich seit der Landung etwa 2 km bewegt. Die Datierung von Eiskernen findet auf stabilen Eisfeldern statt, nicht auf aktiven Gletschern. Das Innere Grönlands, wo Eiskerne entnommen wurden, erhält deutlich weniger Schnee. In der Antarktis, wo Eiskerne gesammelt wurden, die mehr als 100.000 Jahre zurückreichen, ist die Rate der Schneeanhäufung noch viel geringer.

  3. Ein Bericht über „hundertende" von Schichten im Eis über der Lost Squadron kann auch durch die Lage der Flugzeuge in Grönland erklärt werden. Diese Lage ist relativ warm, da sie niedrig und weiter südlich liegt; ihre Oberfläche schmilzt im Sommer wiederholt, wodurch mehrere Schmelzschichten pro Jahr entstehen. An der Stelle des GISP2-Eiskerns findet Schmelzen nur etwa alle paar Jahrhunderte statt. Schmelzschichten lassen sich in Eiskernen leicht unterscheiden. Die mehr als 100.000 Schichten in Eiskernen sind definitiv keine Schmelzschichten (Seely 2003).

Links:

Kuechmann, F. C., 2000. Creationist comedy. http://noanswersingenesis.org.au/kuechmann_cretin_comedy.htm

Referenzen:

  1. Seely, Paul H. 2003. Das GISP2-Eisbohrkern: Der ultimative Beweis, dass die Flut Noahs nicht global war. Perspectives on Science and Christian Faith 55(4): 252-260. http://www.asa3.org/ASA/PSCF/2003/PSCF12-03Seely.pdf

Weitere Lektüre:

Seely, Paul H. 2003. The GISP2 ice core: Ultimate proof that Noah's flood was not global. Perspektiven auf Wissenschaft und christlichen Glauben 55(4): 252-260. http://www.asa3.org/ASA/PSCF/2003/PSCF12-03Seely.pdf

Brinkman, Matt, 1995. Ice core dating. http://www.talkorigins.org/faqs/icecores.html
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erstellt 2001-2-18, geändert 2006-1-20