Behauptung CE281:

Der Poynting-Robertson-Effekt führt dazu, dass sich orbitierende Partikel (in der Größenordnung eines Zentimeters Durchmesser) verlangsamen und nach innen fallen, weil die Sonnenstrahlung leicht mehr auf ihre Vorderseite trifft, ähnlich wie Regentropfen auf einem schnell fahrenden Auto. Wenn das Sonnensystem alt wäre, hätte der Poynting-Robertson-Effekt alle Partikel oberhalb einer bestimmten Größe dazu gebracht, in die Sonne zu spiralisieren und sie aus dem Sonnensystem zu entfernen, doch wir finden immer noch interplanetaren Staub.

Quelle:

Brown, Walt, 1995. In the Beginning: Compelling evidence for creation and the Flood. Phoenix, AZ: Center for Scientific Creation, S. 20, 30.

Ausführung:

  1. Die Partikel werden durch zerfallende Kometen und kollidierende Asteroiden nachgefüllt. Es dauert hunderte Millionen Jahre, bis der Poynting-Robertson-Effekt dazu führt, dass zentimetergroße Partikel in die Sonne fallen, sodass die Nachfüllung nicht besonders schnell sein muss.

  2. Bei kleineren Partikeln besteht ein Gleichgewicht zwischen dem Poynting-Robertson-Effekt und Strahlungsdruck, wodurch der Staub in stabilen Umlaufbahnen erhalten bleibt. Auch die Gravitationseffekte der Planeten können Partikel in stabilen Umlaufbahnen halten.

Links:

Matson, Dave E., 1994. How good are those young-earth arguments? http://www.talkorigins.org/faqs/hovind/howgood-yea.html#proof7

Wong, Michael, 2001. Young-earth creationism: pseudoscience. http://www.stardestroyer.net/Creationism/YoungEarth/Hartman-5.shtml

Weitere Lektüre:

Thompson, Tim, n.d. Is the Earth young? http://www.tim-thompson.com/young-earth.html
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erstellt 2001-2-18, geändert 2004-4-17