Behauptung CG111:
Wenn sich aktuelle Sprachen schrittlich aus primitiven Grunzen oder Geräuschen entwickelt haben, sollten die frühesten Sprachen die einfachsten sein. Doch alte Sprachen wie Latein und vedisches Sanskrit sind in Bezug auf Fälle, Geschlechter, Stimmungen, Verbformen usw. komplexer als moderne Sprachen.Quelle:
Brown, Walt, 1995. In the Beginning: Compelling evidence for creation and the Flood. Phoenix, AZ: Center for Scientific Creation, S. 8.
Reffner, Ken, 2003. Feedback-Brief (Juni). http://www.talkorigins.org/origins/feedback/jun03.html#f37
Reffner, Ken, 2003. Feedback-Brief (Juni). http://www.talkorigins.org/origins/feedback/jun03.html#f37
Ausführung:
- Sprachen werden insgesamt nicht weniger komplex. Sie können in mancher Hinsicht einfacher sein (z. B. Verbendungen), sind aber in anderer Hinsicht komplexer (z. B. Syntax und Wortschatz) (Teegarden 2002).
- Evolution ist nicht zwingend ein einheitlicher Fortschritt vom Einfachen zum Komplexen. Die Evolution hin zur Einfachheit ist sowohl mit biologischer als auch mit sprachlicher Evolution vereinbar.
Links:
Teegarden, Dave, 2002 (Jan.). Feedback-Brief. http://www.talkorigins.org/origins/feedback/jan02.html#languageReferenzen:
- Teegarden, D., 2002 (siehe oben).
Weitere Lektüre:
Croft, William, 2001. Explaining Language Change: An Evolutionary Approach. Harlow, Essex: Longman.erstellt 2003-7-4, geändert 2004-1-8