Behauptung CH055:

Menschen, die sich Christen nennen, aber den Kreationismus nicht akzeptieren, wie theistische Evolutionsforscher, sind ernsthaft irreführend. Dasselbe gilt sogar für diejenigen, die eine bestimmte Interpretation des Kreationismus ablehnen, wie den Junge-Erde-Kreationismus. Die Bibel erlaubt keine solchen Kompromisse.

Quelle:

Morris, Henry M. 1984. Recent creation is a vital doctrine. Impact 132 (Juni). http://www.icr.org/index.php?module=articles&action=view&ID=237
Sarfati, Jonathan, 2004. Refuting Compromise. Green Forest, AR: Master Books.

Antwort:

  1. Diejenigen, die den Christentum der christlichen theistischen Evolutionsforscher herabsetzen (viele Kreationisten bestreiten, dass theistische Evolutionsforscher überhaupt Christen sein können), zeigen nur ihre eigene Arroganz und Hochmut. Die Behauptenden sagen, dass sie, nicht Gott, bestimmen, wie eine andere Person richtig zu Gott und der Bibel stehen soll. Eine religiöse Beziehung zu Gott ist eine persönliche Angelegenheit; sie kann nicht effektiv von totalen Fremden entschieden werden.

  2. Viele Kreationisten sind selbst Kompromissler. Sie kompromittieren bei wichtigen faktischen Fragen, indem sie die flache Erde und das feste Firmament ablehnen, die eine wörtliche Lesart anzeigt. Sie kompromittieren bei Details -- zum Beispiel, indem sie Insekten und andere „Kriechtiere mit dem Atem des Lebens" nicht auf Noahs Arche lassen, wie die Bibel es sagt. Sie kompromittieren bei biblischen Lehren, wie den zahlreichen diätetischen und anderen Gesetzen in Exodus bis Deuteronomium. Vor allem kompromittieren sie die christliche Theologie, indem sie den Geist der Lehre Christi ablehnen, bescheiden in seiner Religion zu sein (z. B. Matth. 6:1-6).

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erstellt 2003-8-25