Häufig gestellte Fragen zur Wahrscheinlichkeit der Abiogenese
Die Abiogenese ist der Bereich der Wissenschaft, der sich mit der Erforschung dessen beschäftigt, wie das Leben zum ersten Mal auf der ursprünglichen jungen Erde entstanden sein könnte. Trotz des enormen Fortschritts, der seit dem Miller-Urey-Experiment erzielt wurde, wird die Abiogenese ständig von Kreationisten angegriffen, die behaupten, dass die Entstehung des Lebens durch zufällige natürliche Prozesse so unwahrscheinlich ist, dass sie für alle praktischen Zwecke unmöglich ist. Im Folgenden finden Sie einige Artikel, die diese Behauptung in Frage stellen und das fundamentale Missverständnis aufzeigen, das dem Kern der Argumente der Kreationisten zugrunde liegt.
- Lügen, verfluchte Lügen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsberechnungen zur Abiogenese
-
Wie wahrscheinlich ist es, dass selbst ein einziger Bakterium zufällig im ursprünglichen Meer entstehen könnte? Nicht sehr wahrscheinlich, das ist sicher, und Kreationisten haben sich nur zu gerne mit absurd großen Zahlen hervorgetan, die angeblich die Wahrscheinlichkeit gegen etwas derartiges darstellen. Allerdings sind selbst wenn diese Berechnungen korrekt sind, sie irrelevant, da moderne Theorien der Abiogenese nichts dergleichen erfordern. Dieser Artikel illustriert kurz, was Abiogenese wirklich ist, und zeigt, warum die Wahrscheinlichkeitsberechnungen der Kreationisten keine Rolle spielen.
- Borels Gesetz und die Herkunft vieler kreationistischer Wahrscheinlichkeitsaussagen
-
Kreationisten haben behauptet, dass ein statistisches Prinzip namens „Borels Gesetz" mathematisch beweist, dass die Abiogenese unmöglich ist. Dieser Artikel erklärt, was Borels Gesetz ist, und zeigt, dass Borel selbst klar verstand, dass sein Gesetz für die Wahrscheinlichkeit der Entstehung des Lebens nicht relevant ist.