Fossile Hominiden: Verletzungen bei Neandertalern

Viele Neandertaler-Skelette zeigen Anzeichen von gebrochenen Knochen und anderen Traumen. Eine Studie von Erik Trinkaus und Tomy Berger zeigte, dass das Muster der Knochenverletzungen sehr ähnlich war zu dem von Rodeoreitern (Gore 1996). Dies deutet darauf hin, dass die Jagd der Neandertaler sehr viel Nahkontakt mit großen und wilden Tieren beinhaltete. Neandertaler haben offenbar nie Wurfwaffen erfunden, und ihre Speere scheinen für Stoßbewegungen bei Halten konzipiert gewesen zu sein. Man kann sich sicherlich vorstellen, warum dieses Modus Operandi bei der Jagd auf Großwild zu häufigen Verletzungen führen könnte.

In diesem Licht scheint diese Karikatur besonders passend:

Stierkampf mit Höhlenmenschen


Gore R. (1996): Neandertaler. National Geographic, 189 (Januar): 2-35.


Diese Seite ist Teil der FAQ zu fossilen Hominiden im TalkOrigins-Archiv.

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