Behauptung CA622:

Ohne den Sündenfall gibt es keinen Bedarf an Erlösung und damit keinen Bedarf an Jesus oder Christentum.

Quelle:

Grant, Heber J., Anthony W. Ivins, und Charles W. Nibley. n.d. Mormonische Sicht auf die Evolution. http://www.lightplanet.com/mormons/basic/gospel/creation/evolution_eom.htm
Morris, Henry M. 1998. Der Sündenfall, die Fluch und die Evolution. Back to Genesis 112 (Apr.). http://www.icr.org/index.php?module=articles&action=view&ID=837

Antwort:

  1. Es ist die Sünde im Allgemeinen und nicht nur ein einzelnes, bestimmtes Sündenfallbeispiel, die die Erlösung notwendig macht. Wenn Sie irgendeine Sünde in der Welt finden können, dann ist die Behauptung unbegründet. Der Beweis dafür wird durch die Tatsache geliefert, dass viele Christen das Bedürfnis nach Erlösung verspüren, aber nicht an einen wörtlichen Sündenfall glauben.

  2. Diese Behauptung impliziert, dass Sünde und Erlösung Dinge sind, die vor tausenden von Jahren geschahen, und nicht etwas, das uns heute passiert. Sie macht die Religion für das Leben der Menschen weniger relevant.

  3. Ursprünge werden nicht durch unsere persönlichen Entscheidungen darüber bestimmt, welcher Religion wir folgen sollen.

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erstellt 2000-9-30