Behauptung CD750:

Plattentektonik ereignete sich, aber katastrophal. Platten der ozeanischen Kruste lösten sich los und subduzierten entlang der Kontinentalränder. Dies senkte die Viskosität des Mantels und führte zu einer Fluchtsubduktion mit Metern pro Sekunde. Das Erdmagnetfeld wanderte schnell mehrfach um. Dampf verursachte einen globalen Regen. Flutbasalte eruptierten. Das leichtere Mantelmaterial der neuen Ozeanböden ließ diese aufsteigen, wodurch die Ozeane die Kontinente überfluteten. Die Flut transportierte und verteilte Sedimente neu. Der Prozess verlangsamte sich fast bis zum Stillstand, als nahezu der gesamte alte Ozeanboden subduziert worden war. Die nachfolgende Abkühlung der Ozeanbecken verursachte, dass diese absanken, wo sie sich heute befinden.

Quelle:

Austin, S. A., J. R. Baumgardner, D. R. Humphreys, A. A. Snelling, L. Vardiman und K. P. Wise, 1994. Katastrophale Plattentektonik: Ein globales Flutmodell der Erdgeschichte. Proceedings of the third international conference on creationism. Pittsburgh, PA: Creation Science Fellowship, Inc., S. 609-621.

Antwort:

  1. Viel geologischer Beweis ist mit katastrophaler Plattentektonik unvereinbar:
    • Inselketten, wie die Hawaiischen Inseln, zeigen, dass sich der Ozeanboden langsam über eruptierende „Hot Spots" bewegte. Radiometrische Datierung und relative Mengen an Erosion zeigen beide, dass die älteren Inseln sehr viel älter sind, nicht demselben Alter wie es katastrophale Tektonik erfordern würde.
    • Katastrophale Plattentektonik besagt, dass der gesamte Ozeanboden im Wesentlichen demselben Alter sein sollte. Doch sowohl radiometrische Datierung als auch Sedimentationsmengen zeigen, dass das Alter sich allmählich ändert, von brandneu bis zu Tausenden von Millionen Jahren.
    • Wenn Meeresbodenbasalt abkühlt, wird er dichter und sinkt. Die Höhe der Meeresböden ist mit der Abkühlung vereinbar, die für sein Alter angemessen ist, unter der Annahme einer allmählichen Ausbreitung.
    • Guyots sind flachgipfelige Unterwasserberge. Die Gipfel wurden von einer langen Zeit an der Ozeanoberfläche abgeflacht und sanken mit dem Meeresboden. Katastrophale Tektonik erlaubt nicht genügend Zeit für die Bildung, Erosion und den Absinken des Meeresbergs.
    • Fluchtsubduktion erklärt nicht Kontinent-Kontinent-Kollisionen, wie zwischen Indien und der eurasischen Platte.

  2. Katastrophale Plattentektonik hat keinen plausible Mechanismus. Insbesondere die stark gesenkte Viskosität des Mantels, die schnellen magnetischen Umkehrungen und die plötzliche Abkühlung des Ozeanbodens danach können unter konventioneller Physik nicht erklärt werden.

  3. Konventionelle Plattentektonik erklärt die Beweise bereits und erledigt dies viel besser. Sie erklärt unzählige Details, die katastrophale Plattentektonik nicht kann, wie zum Beispiel, warum es Gold in Kalifornien, Silber in Nevada, Salzseen in Utah und Kohle in Pennsylvania gibt (McPhee 1998). Sie erfordert keine außergewöhnlichen Mechanismen, um dies zu tun. Katastrophale Plattentektonik wäre ein riesiger Schritt zurück im Fortschritt der Wissenschaft.

Referenzen:

  1. McPhee, J., 1998. (Siehe unten)

Weitere Lektüre:

McPhee, John, 1998. Annals of the Former World. New York: Farrar, Straus and Giroux.
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erstellt 2004-3-31