Das Glaubensbekenntnis der Creation Research Society

von T
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[Text zuletzt aktualisiert: 5. September 1997]
[Links aktualisiert: 25. Juni 2003]

Die Creation Research Society, gegründet, um „wissenschaftliche" Kreationsforschung zu fördern und zu finanzieren, veröffentlicht ein Journal namens Creation Research Society Quarterly. Es ist eines der wenigen Journals (so weit mir bekannt ist), in dem Kreationisten in der Lage sind oder sogar versucht haben, ihre Arbeiten zu veröffentlichen. Prominente Kreationisten wie Duane Gish, Henry Morris, Thomas Barnes und Harold Slusher haben alle zu einem Zeitpunkt oder anderem auf seiner Vorstandssitzung gedient. Die Gesellschaft und das Journal verlangen, dass alle Mitglieder dem folgenden Glaubensbekenntnis folgen.

Glaubensbekenntnis:
  1. Die Bibel ist das geschriebene Wort Gottes, und da sie durchgehend inspiriert ist, sind alle ihre Aussagen historisch und wissenschaftlich wahr in den ursprünglichen Autographen. Für den Naturforscher bedeutet dies, dass die Schöpfungsgeschichte im Mosebuch eine faktische Darstellung einfacher historischer Wahrheiten ist.
  2. Alle grundlegenden Arten von Lebewesen, einschließlich des Menschen, wurden durch direkte schöpferische Taten Gottes während der Schöpfungswoche, wie sie im Mosebuch beschrieben wird, erschaffen. Alle biologischen Veränderungen, die seit der Schöpfungswoche eingetreten sind, beschränken sich nur auf Veränderungen innerhalb der ursprünglich geschaffenen Arten.
  3. Die große Flut, die im Mosebuch beschrieben wird, gemeinhin als die Noachische Flut bezeichnet, war ein historisches Ereignis, das weltweit in seinem Ausmaß und Wirkungsbereich stattfand.
  4. Wir sind eine Organisation von christlichen Männern und Frauen der Wissenschaft, die Jesus Christus als ihren Herrn und Retter annehmen. Die Erzählung von der besonderen Schöpfung Adams und Evas als eines Mannes und einer Frau und ihrem anschließenden Sturz in die Sünde ist die Grundlage für unseren Glauben an die Notwendigkeit eines Retters für die ganze Menschheit. Daher kann Erlösung nur durch die Annahme Jesus Christus als unseres Retters kommen.

So weit ich weiß, verlangt keine seriöse wissenschaftliche Zeitschrift ihren Autoren, eine Glaubensbekenntnis zu unterschreiben. Man fragt sich, warum das bei kreationistischen Zeitschriften der Fall ist.

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