Behauptung CD221:

Eine Obergrenze für das Alter der Ozeane ergibt sich durch Division der Menge eines Elements, das im Meer gelöst ist, durch die Menge, die jedes Jahr durch Flüsse hinzugefügt wird. Diese Berechnungen ergeben folgende Werte:
Element Jahre bis zur Anhäufung
Natrium 260.000.000
Magnesium 45.000.000
Silizium 8.000
Kalium 11.000.000
Kupfer 50.000
Gold 560.000
Silber 2.100.000
Quecksilber 42.000
Blei 2.000
Zinn 100.000
Nickel 18.000
Uran 500.000

Quelle:

Morris, Henry M., 1974. Scientific Creationism, Green Forest, AR: Master Books, S. 153-155.

Ausführung:

  1. Die Zahlen in der Tabelle sind Verweilzeiten, oder die durchschnittliche Zeit, die eine kleine Menge eines Elements im Meerwasser verbringt, bevor es entfernt wird. Es handelt sich nicht um Zeiten, die das Element benötigt, um sich anzuhäufen, und einzelne Atome können deutlich kürzer oder länger verweilen als diese Zeiten. Elemente im Ozean befinden sich in einem annähernden Gleichgewicht zwischen Quellen, die sie hinzufügen, und Mechanismen, die sie entfernen.

    Eine detaillierte Analyse von Natrium, zum Beispiel, zeigt, dass die Menge des hinzugefügten Natriums innerhalb des Messfehlers der entfernten Menge entspricht.

  2. Morris hat Aluminium von der Liste ausgeschlossen. Es würde (laut Morris' Argumentation) zeigen, dass die Erde nur 100 Jahre alt ist.

Links:

Matson, Dave E., 1994. Wie gut sind diese jungen-Erde-Argumente? http://www.talkorigins.org/faqs/hovind/howgood-yea.html#proof13

Stassen, Chris, 1997. Das Alter der Erde. http://www.talkorigins.org/faqs/faq-age-of-earth.html#ocean

Referenzen:

  1. Morton, Glenn R., 1996. Salz im Meer. http://www.asa3.org/archive/evolution/199606/0051.html

Weitere Lektüre:

Burton, J. D. und D. Wright, 1981. Meerwasser und seine Evolution. In: The Evolving Earth, hrsg. L. R. M. Cocks. London: British Museum, 89-101.
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erstellt 2003-4-21, geändert 2004-12-20