Behauptung CD221.1:

Bekannte Prozesse zur Entfernung von Natrium aus den Ozeanen erklären nur 27 Prozent des hinzugefügten Natriums. Angesichts der durch die Ansammlung von Natrium implizierten Konsequenzen könnten die Ozeane nicht älter als 62 Millionen Jahre sein.

Quelle:

Austin, S. A. und D. R. Humphreys, 1990. The sea's missing salt: A dilemma for evolutionists. Proceedings of the Second International Conference on Creationism, Pittsburgh, 2: 17-33. http://tccsa.tc/articles/ocean_sodium.html

Ausführung:

  1. Austin und Humphreys unterschätzen stark die Menge an Natrium, die bei der Umwandlung von Basalt verloren geht. Sie lassen das Natrium aus, das bei der Bildung von Diatomeenerde verloren geht, und sie lassen zahlreiche andere Mechanismen außer Acht, die einzeln zwar gering sind, aber gemeinsam einen signifikanten Anteil des Salzes ausmachen.

    Eine detaillierte Analyse des Natriums zeigt, dass 35,6 x 1010 kg/Jahr in den Ozean gelangen und 38,1 x 1010 kg/Jahr entfernt werden (Morton 1996). Innerhalb des Messfehbers stimmt die Menge des hinzugefügten Natriums mit der Menge des entfernten überein.

Referenzen:

  1. Morton, Glenn R., 1996. Salt in the sea. http://www.asa3.org/archive/evolution/199606/0051.html

Weitere Lektüre:

Burton, J. D. und D. Wright, 1981. Sea water and its evolution. In: The Evolving Earth, hrsg. L. R. M. Cocks. London: British Museum, 89-101.
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erstellt 2004-12-20